OpenEd #25: Kommt nach den OER jetzt die OEP-Welle?

LIVE-Termin: 3. Februar 2016, 10:00 Uhr


Unser Thema

Die OER-Debatte kommt ins Rollen, aber so langsam schwant immer mehr Menschen: Es wird sich kaum etwas verändern an unserem Bildungssystem. Die neuen Fleischtöpfe sind zwar heiss begehrt. Letztlich verändert es aber kaum etwas.  

Begleitend zur Wikimedia-Veranstaltung zu Mapping OER kam auf Twitter eine sehr vielschichtige Diskussion auf, wohin die Reise denn nun gehen sollte. Ulf Ehlers brachte die Open Educational Processes/Practices ins Spiel. Wir sprechen darüber – und überhaupt über mögliche Zielsetzungen, die wir im Bildungssystem verfolgen sollten.

Special Guests

  • Ole Wintermann, Bertelsmann-Stiftung
  • Sebastian Horndasch, Stifterverband
  • Ulf Ehlers, Duale Hochschule Baden-Württemberg

Fragen, Anmerkungen

Ihr könnt gerne Fragen stellen mit dem Hashtag #ununitv auf Twitter, hier unten vorab über die Kommentarfunktion oder live über die Veranstaltungsseite auf G+.

Weiterführende Links

ModeratorInnen

Markus Deimann, Fernuni Hagen – als Vertreter der “Higher Education”

Anja C. Wagner, FrolleinFlow & ununi.TV – als Vertreterin der “Crowd Education”

Zum Hintergrund:

Im Rahmen dieser Live-Video-Reihe zum Thema “Open Education als Kern der digitalen Bildung” ist es unser Ziel, über Gespräche mit verschiedenen AkteurInnen das Terrain “real existierender” offener Bildung zu sondieren und kritisch zu reflektieren. Es geht uns darum, über die Zeit einen Weg zu finden, wie wir gemeinsam eine bildungspolitische Alternative zum bestehenden, neoliberalen Weltbild in der Bildung aufbauen können.


facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Über Anja C. Wagner

thinker, networker, human | .edu .ux .politics | co-founder of @frolleinflow & initiatorin @ununitv | weitere infos hier: http://acwagner.info

Eine Antwort bislang zu OpenEd #25: Kommt nach den OER jetzt die OEP-Welle?

  1. Lisa Rosa sagt:

    Ja, OEP ist notwendig. Mache ich als Projektdidaktiker schon lange. Meine Lehrerhandreichungen sind CC und kostenlos, und sie beschreiben Prozesse (von der Planung über die tatsächliche Durchführung bis zur Evaluation) und liefern dazu den “Content”, der ebensogut auch anderer sein könnte.
    Und klar ist auch: Alle commons-Praktiken sind notwendig neben dem noch herrschenden System her zu entwickeln. Aber natürlich sind diese Commons-Praktiken (ob in Bildung, Öknomie oder sonst wo) nicht selbst der Trigger für den System Change. Sie haben eine andere Rolle, nämlich: Sie müssen entwickelt und weiträumig bekannt dann zur Verfügung stehen, wenn der Systemwandel am Peak ist. Sie wachsen sozusagen nach und nach parallel hoch, bis der System Change (als langwieriger Transformationsprozess) da angelangt ist, wo das Neue das Normale geworden ist. Die Bildung ist wahrscheinlich immer nachgeordnet den anderen Bereichen. Und Deutschland ist sowieso hinten. Also: Geduld! (“Die Enkel …”)

Schreibe einen Kommentar

Bitte nutze deinen richtigen Namen.

Wir arbeiten verstärkt hier --> FLOWCAMPUS 4.0
Let's make a MOOC Arbeit 4.0