OpenEd #19: Digitales Bla-Bla-Lernen in der Schule?


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Die Agenda:

  • Warum brauchen wir eigentlich (noch) Schulen?
  • Warum ist Digitalisierung (in) der Schule überhaupt wichtig?
  • Gibt es einen Mehrwert des digitalen Lernens für Lernen und Schule?
  • Wie können wir Lehrende für digitales Lernen begeistern und bilden?
  • Wie bekommen wir die nötigen Geräte und die technische Infrastruktur fürs digitale Lernen in die Schule – und zwar funktionabel und gerecht?
  • Wie werden wir der Risiken Herr?

Die Vorgeschichte:

Die Bildungsszene durchlief vor einigen Tagen eine kleine Ping-Pong-Aufregungsrunde in Form klassischer Artikel auf verschiedenen Plattformen. Inhaltlich waberte es zwischen persönlichen Anfeindungen und sachlicher Indifferenz.

Im Kern geht es m.E. (acw) darum, ob die Befürworter_innen einer konsequenten Digitalisierung von Schulen selbst zu digitaleuphorisch unkritisch sind, als dass sie abgewogen auf das Tableau blicken könnten.

Darüber wollen wir sprechen und die Fäden möglichst sachlich versuchen zu sortieren. Mal sehen, ob uns das gemeinsam glückt.

Wer den Diskurs nachlesen möchte, hier die Reihenfolge:

  1. Saskia Esken im Tagesspiegel
  2. Christian Füller im Cicero
  3. Martin Lindner bei den Netzpiloten
  4. Christian Füller in seinem Blog Pisaversteher
  5. Martin Lindner in seinem Google+ Stream

Special Guests:

  • Christian Füller: Journalist, Autor, Pisaversteher
  • Jens Großpietsch: pensionierter Rektor, Teach first-Advokat, entschiedener Schulreformer
  • Martin Lindner: Buchautor “Die Bildung und das Netz”

Fragen, Anmerkungen:

Ihr könnt gerne Fragen stellen mit dem Hashtag #ununitv auf Twitter, hier unten vorab über die Kommentarfunktion oder live über die Veranstaltungsseite auf G+.

ModeratorInnen:

Markus Deimann, Fernuni Hagen – als Vertreter der “Higher Education”

Anja C. Wagner, FrolleinFlow & ununi.TV – als Vertreterin der “Crowd Education”

Zum Hintergrund:

Im Rahmen der Live-Video-Reihe zum Thema “Open Education als Kern der digitalen Bildung” ist es unser Ziel, über Gespräche mit verschiedenen AkteurInnen das Terrain tatsächlich offener Bildung zu sondieren. Es geht uns darum, über die Zeit einen Weg zu finden, wie wir gemeinsam eine bildungspolitische Alternative zum bestehenden, neoliberalen Weltbild in der Bildung aufbauen können.

ÜberAnja C. Wagner

thinker, networker, human | .edu .ux .politics | co-founder of @frolleinflow & initiatorin @ununitv | weitere infos hier: http://acwagner.info

8 Kommentare zu OpenEd #19: Digitales Bla-Bla-Lernen in der Schule?

  1. Tut mir leid, geht gar nicht, solch ein negativ-aggressives Gerede. Herr Füller für Sie ist alles lächerlich. Wo ist das Konstruktive? Da wollte ich auch kein Lehrer werden!

  2. „Gibt es einen Mehrwert des digitalen Lernens für Lernen und Schule? Worin besteht er?“

    Alles was man mit Papiermaterisl machen kann, geht auch gigital. Sehr vieles geht digital besser, manches geht nur digital. Was geht besser? Kommunikation, Vernetzung, Kooperation, Kollaboration. Was geht nur digital? Beispielsweise individuelle Audio- und Videoanalyse, v.a. aber einfache Verwaltung komplexer Vorgänge, z. B. unter Verwendung eines Lernmanagementsystems. Prinzipiell gilt: Alles ist nur einen Mausklick weg.

    —–

    “Wie können wir Lehrer für digitales Lernen begeistern und bilden? Gibt es eine spezielle digitale Didaktik?“

    Indem die Lehrerausbildung digital abläuft, unter Zuhilfenahme eines Lernmanagementsystems. Der Unterricht in der Ausbildung der Referendare entspricht dann dem Unterricht im Klassenzimmer. Bis dahin geht allerdings noch viel Wasser den Bach runter, da die Ausbilder das weder können noch wollen. Deshalb bis auf weiteres Unterstützung der Einzelkämpfer, z. B. durch Bereitstellung digitalen Unterrichtsmaterials, z.B. OER oder GESCHICHTE ALS DENKFACH.
    http://www.geschichtszentrum-shop.com.de
    Hauptproblem: Beamer.

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