Was bedeutet eigentlich kollaborative Kompetenz?

Viele denken von sich, sie könnten problemlos kollaborativ arbeiten. Dabei haben sie meist einen verkürzten Kollaborationsbegriff im Blick. Wenn man nämlich genauer hinsieht, ist es doch etwas komplexer.

In verschiedenen Schleifen habe ich mich in letzter Zeit an dieses Thema heran gepirscht: Ich wollte verstehen, was das eigentlich genau bedeutet, kollaborativ arbeiten zu können.

Wir hatten ja letzthin festgestellt: Es braucht auf Seiten der Mitarbeiter/innen eine kooperative wie kollaborative Kompetenz, um neue Herausforderungen KREATIV lösen zu können. Wir leben ja in einer Zeit der dramatischen Umbrüche. Da wird unser aller kollektive Intelligenz benötigt.

Kooperativ auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, also verteilt und jeder für sich, kann man sich noch einigermaßen gut vorstellen. Aber was bedeutet es heute ganz konkret, kompetent KOLLABORATIV arbeiten zu können?

Welche spezifischen Fähigkeiten und Umgebungen braucht es, um die befreienden Vorteile einer kreativen kollaborativen Arbeit geniessen zu können? Also einer gemeinsamen Aktionskette, die mehr ist als die Summe ihrer Teile, weil man sich wechselseitig immer weiter treibt.

Was muss man dazu mitbringen? Und zwar aus User-Sicht. Nicht aus abstrakter, analytischer oder erzieherischer Sicht.

Nur Wissen zu teilen und implizites Wissen anderer zu nutzen, ist mir dabei zu wenig. Es braucht m.E. einer modernen Arbeitsorganisation – auf Seiten der einzelnen Person ebenso wie auf Seiten des Teams und des Unternehmens. Eben moderne Work-Flows.

Über meine Überlegungen kam ich schließlich an den Punkt, eine Matrix anzulegen, die es ermöglicht, sich selbst ein wenig einzuschätzen, wie weit man selbst die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt, wahrhaftig kollaborativ arbeiten zu können.

Sicher: Beim kollaborativen Arbeiten ist immer das Team und die Umgebung extrem wichtig. Aber auch die persönliche Routinen müssen dafür eingestellt werden.

Wenn ihr euch also selbst testen wollt, klickt euch einfach hier durch. Ich habe euch einen Fitness-Test erstellt, damit ihr euch selbst einschätzen könnt:

ÜberAnja C. Wagner

denkerin, netzwerkerin, mensch | .edu .ux .politik | co-founder of @frolleinflow & initiatorin @ununitv | weitere infos hier: http://acwagner.info

3 Kommentare zu Was bedeutet eigentlich kollaborative Kompetenz?

  1. Anne Narjes sagt:

    Super! Ein Produkt, zudem sogar mir als Basicuserin sofort “Vertriebsszenarien” einfallen würden. Weiterhin viel Spaß auf den Treppen zum Erfolg.

  2. Anja C. Wagner sagt:

    Danke. Bin neugierig. Wir wollten ja eh mal telefonieren …

  3. Pingback:geekchicks.de » geekchicks am 01.04.2015 - wir aggregieren die weibliche seite der blogosphäre

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