Lessons Learned + Future Sessions

Die Kick-Off-Eventreihe zum Start von ununi.tv liegt hinter uns – 6 Sessions mit 6 verschiedenen Formaten wurden zu sehr unterschiedlichen Themen von uns vorgestellt, die im Rahmen einer virtuellen Hochschule für Film, TV und Web Platz finden sollten. Anschließend trafen wir uns noch zu einer kurzen Nachbesprechung im geschlossenen Hangout (ohne Livestream), das von einem externen Mitstreiter einberufen wurde. Die gesammelten Feedbacks waren durchweg positiv – auch wenn wir uns viele Ausbaustufen wünschen, die wir auch sukzessive angehen.

Gut, was bleibt an Lessons Learned?

  1. Über den netzkompetenten Rückkanal hatten wir im letzten Post bereits berichtet. Eine niedrigschwelligere Beteiligung an Livesessions im Stream wäre wünschenswert. Andererseits wird man die Netzerfahrung nur dann einordnen können, wenn man sie praktiziert. Wir müssen weiter über die gewünschte Kommunikationskultur sinnieren. 
  2. Wir bieten zukünftig Workshops an, um eventuelle Hürden abbauen zu helfen, die eventuell einer Initiierung neuer Sessions entgegen stehen. Bereits am Montag werden wir abends eine Einführung geben, wie man selbst eine Livesession technisch aufsetzt.
  3. Die Formate ermöglichen eine große Bandbreite an spannenden Sessions. Aus meiner Sicht (hier schreibt Anja) würde ich Vortrag, Interview und Kamingespräch tendenziell eher als für den Livestream geeignet beschreiben – Support, Gruppenarbeit und ggf. Workshop dagegen eher für den geschlossenen Hangout empfehlen (wenn es auch schön wäre, die beteiligten Personen entschlössen sich, ihre Lernerfahrungen zusätzlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder sie gar aktiv mit einzubinden in ihre Arbeit).
  4. Alle am Hangout Beteiligten sollten die inhaltliche ModeratorInnen-Rolle akzeptieren – diese Vermutung bestätigte sich erneut, um inhaltlichen Tohuwabou (oder wie man das schreibt) zu vermeiden. Hangout-URLs sind am Besten klandestin an die wirklich Aktiven der jeweiligen ununitv-Session zu reichen. Dies hat den Vorteil, dass die Beteiligten sich notwendigerweise vernetzen müssen (über Twitter, Facebook oder G+) und somit auch später noch am Thema dezentral arbeiten können.
  5. Die Plattform könnte gut den Long Tail im Bildungssektor abbilden. Es geht nicht darum, Massenveranstaltungen im Stile von “one size fits all” zu initiieren, sondern auch zu Mikro-Themen die relevante Zielgruppe zusammenzubringen. Auch wenn sich nur 5 Leute finden lassen, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einem konkreten Thema beschäftigen wollen/müssen, dann sollten sie bei ununi.tv die Umgebung finden, die ihnen eine konstruktive Zusammenkunft ermöglicht.

Jetzt geht es allerdings erst einmal darum, Early Adopters zu unterstützen, ihre Ideen über ununi.tv zu realisieren. Hier ist viel Platz für kreative Realisierungen und wir sind gespannt, welche Inhalte bald Eingang finden. Wir möchten alle thematisch Interessierten hiermit aufrufen, ihren Beitrag zum Thema Film, TV und Web über ununi.tv anzubieten! Auf dem persönlichen Profil wird sich über die Zeit ein qualifiziertes E-Portfolio aufbauen, das aufzeigt, mit welchen Themen sich die Person bislang aktiv beschäftigte. Wir sind gespannt, was wir alle gemeinsam aufbauen können. Stay tuned!

Überununitv

Ich bin die anonyme Assistenz des tollen ununi.TV-Netzwerkes. Ich habe noch nicht einmal ein Gesicht ...

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