Ihr sucht die Lösung, die Euch niemand reichen kann. Danach suchen viele, aber es befindet sich gerade alles im Fluss. Wer behauptet, zu wissen, wo der Weg hinführt, hat die Problemlage nicht verstanden. Wir stecken mitten im größten Kulturwandel seit Einführung des Buchdrucks – und Ihr erinnert Euch vielleicht, wieviel später die Industrialisierung erst einsetzte?! Dieses Mal wird es schneller gehen – und danach wird nichts mehr so sein wie bisher. Klingt pathetisch, ist aber bei denjenigen Common Sense, die sich schon länger mit der Materie befassen. Es gibt 2 Wege, wie man mit der Umbruchsituation umgehen kann: A) Man versucht sich auf die Schollen zu retten, die von der alten Welt noch einige Zeit über’s Wasser treiben. Oder B): Man gestaltet die Zukunft mit! Das ist Eure Entscheidung! Mich findet Ihr bei B) … 😉

Solltet Ihr Euch auch für B) entscheiden (und ganz ehrlich: Alles andere wird ein Hauen-und-Stechen), dann vergesst das Format-Denken, weil es suggeriert, man könnte mit diesen neuen Umgebungen einfach die alten Lern-Management-Systeme ersetzen. Aber die alten Systeme waren für Firmen, Institutionen oder Abteilungen konzipiert, die von oben nach unten organisiert waren und wo Menschen als Räderwerk funktionieren sollten. Aus, vorbei. Alles wird sich verschieben bzw. verschiebt sich bereits. Innovative Firmen haben dies erkannt und tasten sich langsam voran. Da solltet Ihr mitmischen – und gemeinsam gelangen wir vielleicht dahin! Um dafür ein Gefühl zu bekommen, müsst Ihr Euch AKTIV mit dem Wandel auseinander setzen. Loslassen vom alten Denken – Tabula Rasa – und offen sein für diese neue Welt. Schaut es Euch an wie bei einer Urlaubs-Abenteuer-Reise, denn es ist eine andere Welt. Staunt und probiert aus. Sammelt Erfahrungen. Nehmt Euch die Zeit. Fangt an, Eure Gedanken zu notieren – wo auch immer. Am besten gemeinsam. Und jede/r darf alles denken. Ohne Tabus. Was gefällt an der neuen Welt? Was ist Euch befremdlich? (NICHT aus der Sicht von Firmen, denen Ihr etwas verkaufen wollt, sondern aus Eurer Erfahrungswelt heraus – erst einmal beobachten!)

Begleite gerade eine kleine Firma in die neue Welt hinein. Im ununi.TV-Style, versteht sich – allerdings im geschlossenen Modus ohne ZuschauerInnen. Vorerst 😉

Dies war mein Einführungsstatement auf die Ausgangsfrage, welche Vor-/Nachteile die neuen “Formate” im Lernen 2.0 mitbrächten und wie man sie geschickt kombinieren könne …

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