Education for Business

Wenn ich mich so umschaue in der uns bekannten Welt, scheint nur eines zwischenzeitlich sicher zu sein: NICHTS ist mehr sicher – zumindest für diejenigen, die offenen Auges durch die Welt gehen.

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Buchhandlung in Downtown L.A. (c) FrolleinFlow

Nicht nur weltpolitisch, sondern auch in internen Verflechtungen verschieben sich die Koordinaten, mit denen wir aufwuchsen.

Doch: In klassischen Institutionen, Firmen und sozialen oder kulturellen Konstrukten kämpft man weiterhin mit der Erkenntnis, WIEVIEL sich durch die aktuellen Verwerfungen verändern wird – und ob man sich nun wirklich damit auseinander setzen sollte.

Viele wissen es, manche ahnen es, andere verweigern sich noch der Erkenntnis:

  • Es wird sich ALLES verändern!

    Und ich muss gestehen, ich selbst habe so überhaupt keine Lust mehr, darüber zu diskutieren. Ob es nicht doch schön war in unserer analogen Welt. Ob wir das wirklich zulassen wollen. Ob es nicht doch noch eine Insel der Traditionen geben kann…

Ich bin dieser Diskussionen überdrüssig. Ich diskutiere darüber nicht mehr!

Mich interessiert es auch nicht mehr, wer die Entwicklungslinien lieber ignoriert. Ich blicke nicht mehr zurück, wie es dazu kommen konnte. Das sollen Historiker_innen übernehmen. Oder Pädagog_innen, um die Nachhut mitzunehmen auf dem Weg.

Was mich persönlich ausschliesslich nur noch interessiert, ist die Frage:

  • Was machen wir JETZT?

    Und wer ist bereit, mögliche Zukunftsszenarien ernsthaft und konsequent mitzugestalten?

Um es vorweg zu nehmen: Es sind einige, wenn auch nicht sehr viele.

Weiterhin hoffen viele, über eine Festanstellung sich nicht dem rauen Wind aussetzen zu müssen. Oder wie man als Institution möglichst lange noch mit dem alten Geschäftsmodell überlebt. Und denken von daher nicht konsequent nach.

Ich kann es verstehen, wenn einzelne Menschen oder Firmen von den Eisbrocken versuchen zu springen, die sich gerade vom Festland trennen. Aber: Auf den Eisbrocken wird gerade Pionierarbeit geleistet.

Auf diesen Eisbrocken werden Erfahrungen gesammelt. Erfahrungen, die teilweise eine andere Perspektive auf zukünftige Szenarien ermöglichen, als der Blick vom Festland aus.

Und um der Verklärung vorzubeugen: Es handelt sich nicht um Traum-Szenarien, sondern um praktikable Kompromisse, wie wir als Gesellschaft zukünftig miteinander leben wollen. Wie wir uns nicht wechselseitig kannibalisieren bei diesen Verwerfungen.

Von daher …

  • Aufgrund verschiedener Anfragen ...

    …, habe ich damit begonnen, meine Erfahrungen und Ausblicke aus dem (Weiter-)Bildungskontext zu systematisieren, um sie anderen Agenturen, Unternehmen und Institutionen zur Verfügung zu stellen. Ich werde sie strukturieren, aufbereiten, immer wieder aktualisieren und irgendwann kostenpflichtig in einem vernünftigen, agilen Format bereit stellen.

Wer diesbezüglich über die Fortschritte informiert werden will, kann sich hier eintragen:


Und für alle Einzelkämpfer_innen, die sich ein freiberufliches Spielbein mit einem Weiterbildungsformat erarbeiten wollen:

Ab dem 15. Oktober diskutieren wir intern die Entwicklungslinien, die zum "Education Marketing" als Format führen. Werde Teil von ununi.TV.

ÜberAnja C. Wagner

denkerin, netzwerkerin, mensch | .edu .ux .politik | co-founder of @frolleinflow & initiatorin @ununitv | weitere infos hier: http://acwagner.info

Ein Kommentar zu Education for Business

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