Auf dem Weg zum Monopol (#VUCA IV/08)



Der Netzwerkeffekt

(C) Frits Ahlefeldt

(C) Frits Ahlefeldt

Die Sozialen Netzwerke für Business wurden so zur Metaebene des Arbeitsmarktes des 21. Jahrhunderts, auf der sich künftig die Transaktionen zwischen den Wissensarbeitern und ihren Arbeitgebern abspielen werden, entweder direkt im p2p oder durch Jobvermittler wie odesk, elance und viele andere.

Wie wächst aber die Metaebene des Arbeitsmarketings 2.0 von innen, bevor sie zu einem Monopol wird? Dank der guten alten Mundpropaganda! Die macht aus dem Einzelnen einen Verteiler, dessen Reichweite von dem eigenen Netzwerk abhängt. Die neuen Technologien und das Internet geben der Mundpropaganda die virale Effizienz und die empathische Interaktion.

Wenn dabei noch Spaß und Spielelemente mit eingebaut werden können, wie bei Facebook, geht alles noch viel leichter und schneller. Deshalb haben webbasierte Soziale Netzwerke, die für alle etwas dabei haben, auch den höchsten viralen Effekt.

Je mehr Nutzer auf der Metaebene des Arbeitsmarkts unterwegs sind, desto optimaler ist der Netzwerkeffekt für den einzelnen Nutzer und desto lukrativer wird auch das Geschäftsmodell für den Betreiber.

Ausschlaggebend für die Viralität und Vitalität des Netzwerkeffektes ist das Überzeugungspotential des neuen Produktes und die Reaktivität der Zielgruppe. Es soll bei jedem neuen Nutzer drei Reaktionen erzielen:

  • Neugier und eine Erwartung,
  • persönliches Interesse
  • das Bedürfnis, es mit anderen zu teilen.

Der Nutzen dieses Netzwerk-Effektes im Arbeitsmarketing ist für den Betreiber (in diesem Fall LinkedIn) eindeutig: $1,52 Milliarden 2013.

Wo ist jedoch der effektive ROI für den individuellen Nutzer und wo ist der volkswirtschaftliche Nutzen für die Gemeinschaft?

Die Millionen Nutzer sind nicht nur Humanressourcen, sondern ein Stoff, der jenseits des Arbeitsmarktes weiterverwertet wird. Nicht nur für die Werbekampagnen der Konzerne. Mehr dazu in Kapitel 10.


  • Stay tuned

    Der nächste Auszug folgt demnächst.


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ÜberAngelica Laurencon

Dr. Angelica Laurencon lebt und arbeitet in Berlin und Clermont-Ferrand als Mentorin und Unternehmensberaterin. Als Dozentin für internationale Masterstudiengänge im Internationalen Management gibt sie ihr Praxiswissen an die zukünftige Managergeneration weiter und begleitet sie als Mentorin für Community Management, Learning Management Systems und Workforce Marketing. Sie ist Gesellschafterin und Mitbegründerin von connect2communicate und Expertin für Wissenstransfer 2.0 und Learning Management im interkulturellen Kontext.

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